Critique Concert MEILEN

Critique Concert MEILEN

"Beethoven: grosse Klanglichkeit.
Das als zweites angesetzte Streichquartett f moll op. 95 von Ludwigvan Beethoven (1770 – 1827) trägt die Benennung «Quartet to serioso», ist 1810 entstanden und wird als denkbares Vorbild fur Schubert s Quartettsatz c moll angesehen – viel geschickter kann man wohl kaumprogrammieren! Bravo!
(...)
Der im Leben bekannterweise oftleidende Tonschöpfer verarbeitet in seinem op. 95 zwei unglückliche Lieben, was als ausschlaggebend fur die dustere Grundst immung angesehen wird.
Die Terpsycordes Mitglieder boten den viralen Einstieg titelgemäss «con
brio» und erreichten grosse Klanglichkeit , ohne die Meilemer Kirchenakustik zu überfordern. Querdurch die vier Sätze faszinierten einzigartige Tonqualitäten, den diversizierten Anforderungen der Partitur aufs Genüsslichste mehr als gerecht werdend. Die Spielfreude schwappte auf die Zuhörerschaft uber: So ist diese Musik nichts als herrlich!
Riesenapplaus und Vorfreude.
Solches Konzertieren faszinierte: Der Riesenapplaus zu den uberreichten Blumen war mehr als verdient , man
hätte gerne noch länger zugehört…"

Article en entier dans le document ci-joint:
Critique du concert à Meilen, le Dimanche 03/09/2017 parue le 08.09.2017 dans le Meilener Anzeiger.

Série Konzertreihe

Schubert : Quartettsatz D. 703
Beethoven : Quartett op. 95 « Serioso »
Mozart : Quintette avec clarinette KV 581

Avec Dimitri Ashkenazy, clarinette