Melancholie zu viert

Melancholie zu viert

"Mit Györgi Ligetis « Metamorphoses nocturnes » eröffnete das in Genf ansässige Quatuor Terpsycordes den laufenden Meisterzyklus der St. Galler Tonhalle – packend, elektrisierend und intelligent. Ebenso wohl fühlen sich die vier bei Beethoven ; sie spielen ihn auf historischen Instrumenten des Geigenbauers Vuillaume, bespannt mit Darmsaiten. Zeitlich liegen die Quartette op. 18 Nr. 6 und op. 132 weit auseinander ; gleichwohl wirken sie seelenverwandt in der Stimmung. « Con intimissimo sentimento » : Das gibt der Aufnahme den Titel. Die Melancholie wird in nuancierten, stets hellhörigen Zusammenspiel aufs schönste wachgerufen – und zugleich überwunden."
St Galler Tagblatt 2013